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PROJEKTÜBERSICHT

Äthiopien | Burkina Faso | Senegal | Methoden und Instrumente

Äthiopien zählt zu den ärmsten Entwicklungsländern: ständig wiederkehrende Hungersnöte, ein feudalistisches Regime sowie die Bürgerkriegsbedingungen ließen die Armut der Bevölkerung dramatische Ausmaße annehmen. Der mit Ende des sozialistischen Regimes eingeleitete politische und wirtschaftliche Transformationsprozess hatte das Land zum Teil gesellschaftlich befriedet und wirtschaftlich vorangebracht, war aber in wichtigen Bereichen unvollständig und widersprüchlich geblieben und durch kriegerische Auseinandersetzung bedroht worden.

Äthiopien erstreckt sich auf einer Fläche von 1.127 Mio. km2 und zählte im Jahr 2004 insgesamt 70,5 Mio. Einwohner. 2003 betrug die Alphabetisierungsrate 59%. 47% der Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt.

In enger Kooperation mit Caritas Feldkirch begleitet die ENTWICKLUNGSWERKSTATT AUSTRIA (EWA) in Äthiopien nachstehend angeführtes Projekt.

Projekt im Bereich der Ländlichen Entwicklung

Das Projekt „Stärkung der Kooperativen in Bora Dembel in Äthiopien“ hat die Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit der ländlichen Bevölkerung zum Ziel. Die Entwicklungswerkstatt Austria und ihre Partner etablierten in den letzten Jahren ein Netzwerk an Mehrzweckkooperativen in drei Regionen, nämlich Bora, Dugda und Adamitulu Jido Kombolcha. Dieses Netzwerk wird nun durch den Aufbau von zwei weiteren Kooperativen und die Errichtung der Gebäudeinfrastrukturen erweitert und gestärkt.

Über einen Wissenstransfer, abgeleitet aus den bisherigen Erfahrungen beim Aufbau der Kooperativenverbände, werden folgende Ziele erreicht:
  • Stärkung der Eigenversorgung der Bevölkerung mit Saatgut und Düngemitteln;
  • Sichere Lagerung der Getreideernte und Aufbau von strategischen Reserven;
  • Ausbildung zur Saatgutproduktion;
  • Identifizierung, Erprobung und Verbreitung von angepassten, landwirtschaftlichen Produkten;
  • Steigerung der Selbstvermarktung;
  • Ausbildung und Beratung der Kooperativen, der Mikrofinanzinstitutionen und der dezentralen, staatlichen Einrichtungen;
  • Organisation von internen und externen Kontrollen.

Die Nachhaltigkeit wird durch die erfolgreiche Etablierung der Kooperativen, aber auch über die Kooperation mit staatlichen und lokalen Einrichtungen erreicht. Der in diesem Projekt erprobte Ansatz wurde bereits in anderen Teilen des Landes übernommen.

Das Projekt wird kofinanziert von der Caritas Feldkirch, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der EWA und dauerte vom 01. 01. 2012 bis 31. 12. 2013.
ENTWICKLUNGSWERKSTATT AUSTRIA
Kühnberg 25, 4902 Wolfsegg a.H., Austria
ZVR-Zahl: 170836813
Tel.: +43 (0) 7676/20779
Fax: +43 (0) 7683/5009 50041
E-Mail: office@ewa.or.at